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Lexikon B

Xianfeng [RS 176 ff]

oder Hsien-feng, Kaiser von China * 1831 † 1861, Kaiser seit 1850, Sohn des glücklosen Qing-Kaisers Daoguang. In seiner Amtszeit erlebt Kaiserreich eine der schwersten Krisen seiner Geschichte:
Der 1848 ausgebrochene Taiping -Aufstand weitet sich zu einer das ganze Reichsgebiet erfassenden Katastrophe aus, die unter anderem 600 Städte verwüstet und 20 Millionen Menschen das Leben kostet. Der seit Beginn des Jhts schwelende Konflikt mit England erreicht im 2. Opiumkrieg 1856-1860 weiteren Höhepunkt. Einnahme und Verwüstung Pekings durch eine anglofranzösische "Strafexpedition", Kaiser flieht in Sommerpalast zu Jehol, wo er bis zum Lebensende bleibt. China erneut zu erheblichen Konzessionen gezwungen, insbesondere Öffnung weiteren Häfen für transkontinentalen Handel, „Kriegsentschädigung“ von 16 Millionen Silberunzen, sowie uneingeschränkte Duldung christlicher Missionstätigkeit. Abtretung von Teilen der nördlichen Mandschurei an Russland, das dort Wladiwostok gründet. Nach der Geburt des ersten Sohnes 1856 gerät er zunehmend unter den Einfluss von dessen Mutter, der Konkubine Cixi , die Chinas Geschichte noch prägen sollte.


Xylographie [CS 139]
Holzschnitt, Holzstich sowie Blockdruck, Drucktechnik, die reliefartigen hölzerner Druckstock verwendet, um Grafiken zu erzeugen; auch so erzeugte einzelne Grafik Holzschnitt genannt. Vor allem im 16. Jahrhundert, später von den Expressionisten verwendet.



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AUS: Austerlitz
AW: Die Ausgewanderten
BU: Beschreibung des Unglücks
CS: Campo Santo
LL: Logis in einem Landhaus
LK: Luftkrieg und Literatur
LW: Über das Land und das Wasser
NN: Nach der Natur
RS: Die Ringe des Saturn
SG: Schwindel.Gefühle
UH: Unheimliche Heimat