Ich denke nicht, daß ich damals, als Zwölfjähriger, habe
erahnen können, was ich viel später in einer der Studien
Sigmund Freuds, wenn ich mich nicht täusche, gelesen
habe und was mir sogleich einleuchtete, nämlich daß das
innerste Geheimnis der Musik eine Geste sei zur Abwehr
der Paranoia, daß wir Musik machen, um uns zur Wehr zu
setzen gegen die Überflutung durch die Schrecken der
Wirklichkeit.



        Musik







      Austerlitz und Musik
      Austerlitz S. 384ff





      Johann Sebastian Bach, Das Wohltemperierte Klavier

      Austerlitz S. 238








      Vincenzo Bellini, I Puritani 1. Akt, 3. Szene

      Campo Santo S. 235






brahms

      Johannes Brahms, Klarinettenquintett Op.115, 2. Satz (Adagio) Thema

      Campo Santo S. 226






CimarosaStadttheater Bozen

      Domenico Cimarosa, Il Matrimonio Segreto, 1. Aufzug Duett "Cara, non dubitar"

      Schwindel.Gefühle. S. 13, 19f






Klezmer-MusikantenGustav Mahler

      Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1, 3. Satz, "Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell"

      Campo Santo S. 181f








      Procul Harum, A whiter shade of pale

      Die Ausgewanderten S. 179








      Robert Schumann, Carnaval
      Nach der Natur u.a. S. 80






VerdiKlaus KinskiSarah Bernhardt

      Guiseppe Verdi, Ernani, letzte Szene

      Campo Santo S. 233








Das Zitherspielen ist für mich eine
schlimme Plage gewesen und die Zither selbst eine Art
Folterbank, an der man sich vergebens verrenkte und die
einem die Finger krumm werden ließ, von der Lachhaftig-
keit der für die Zither geschriebenen Stückchen ganz zu
schweigen.