A Fragment of Pythæas that ancient Traveller of Marseille;
which we suspect not to be spurious,
because,
in the description of the Northern Countries,
we find that passage of Pythæas mentioned by Strabo,
that all the Air beyond Thule is thick,
condensed and gellied,
looking just like Sea Lungs.






Pythæas

Eer erforscht zur selben Zeit, als Alexander d. Gr. im Osten bis an die Grenzen der damals bekannten Welt vordringt, den unbekannten Nordwesten Europas. Sein Reisebericht "Über den Ozean" ist nicht erhalten. Wenige Fragmente des Buches finden sich in Zitaten anderer Autoren, etwa bei Strabo.

Möglicherweise gelangt er durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik. Er benennt die Mündung der Loire, die Halbinsel Armorica, das zu Cornwall gehörende Kap Belerion, die Irische See, den "Nordkanal" bis zu den Hebriden mit Breitenangaben antiker Astronomen, die er mit eigenen Messungen der Sonnenhöhe feststellt - sie stimmen ungefähr mit der Nordküste der Bretagne, der Insel Man und der Hebrideninsel Lewis überein.

Pythæas von Massilia (dem heutigen Marseille), griechischer Händler, Geograph und großer Entdecker der Antike ist um 380 v. Chr. geboren, er beobachtet das für Griechen unbekannte Phänomen von Ebbe und Flut, bringt die Gezeiten als erster richtigerweise mit den Mondphasen in Zusammenhang, bestimmt mit Hilfe der unterschiedlichen Schattenlänge seiner Sonnenuhr die Entfernung von der Nordspitze Schottlands zum Heimathafen Massalia auf 1.700 km, tatsächlich sind es 1.815 km!



Als er von Schottland mit Nordkurs weitersegelt, stellt Pythæas fest, wie die Sommertage länger werden. Eine Tagesfahrt nördlich von Thule stößt er auf das "pigrum et concretum mare" (lat. das träge und geronnene Meer"), als erster Grieche sichtet er Treibeis, beobachtet Polarlicht und Mitternachtssonne - im Mittelmeer gänzlich unbekannt.

Unklar bleibt Pythæas' Erwähnung eines "pleumon thalassios" (griech. Meereslunge, im Mittelmeer der Name einer Qualle), wohl metaphorische Umschreibung des 'gallertartigen' Übergangsgebiets von Nebel, Wasser und Eismeer.

Thule liegt, so schreibt Pythæas, im äußersten Norden, sechs Tagesfahrten nördlich von Britannien. Seither steht der Name Thule sprichwörtlich für den äußersten Nordrand der Welt. Pythæas verortet Thule im Gebiet des heutiges Norwegens, Islands, der Färöer oder Shetlands, da einer seiner Notizen zufolge das "concretum mare" (das geronnene Meer), wohl das Eismeer, eine Tagesfahrt von Thule entfernt beginnt ...

Gestorben ist der große Entdecker um 310 v. Chr.















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