The Commentaries of Sylla the Dictatour.





Sylla

Nach seiner überraschenden der Abdankung im Jahr 79 v. Chr. verlässt der Diktator gemeinsam mit seiner fünften Ehefrau Valeria Rom, um auf seinem Landsitz noch einmal zu der freizügigen Lebensweise der Anfangsjahre zurückzukehren. Neben Jagd und Fischfang verfasst er dort seine nicht erhaltenen Memoiren in 22 Büchern.

Lucius Cornelius Sulla Felix, oder Sylla, geboren ca. 138/134 v. Chr., römischer Politiker und Feldherr, will als Diktator die Republik nach seinen Vorstellungen wieder herstellen, trägt aber zum Zerfall des Staates bei. Er entstammt einer patrizischen Familie, zeichnet sich in vielen Kriegen aus und wird 88 v. Chr. zum Konsul gewählt. Als man ihm den Oberbefehl nehmen und Marius übertragen will, wagt er den bis dahin unerhörten Schritt, zieht mit seinem Heer in die Stadt Rom ein, verjagt seine politischen Gegner, kann aber nicht verhindern, dass sie die Macht wieder übernehmen, als er zum Krieg gegen Mithridates aufbricht. Er erobert Griechenland zurück, erstürmt Athen 86 vor Chr. und schließt Frieden mit Mithridates, um nach Rom zurückkehren zu können.

Nach Landung in Italien 83 v. Chr. setzt sich Sulla in erbitterten Kämpfen gegen seine Gegner durch, erklärt Tausende Römer für vogelfrei (Proskription), viele seiner Anhänger (z. B. Crassus ) bereichern sich schamlos. 82 v. Chr. lässt er sich zum Diktator ernennen, reformiert die Verfassung grundlegend und stirbt im Jahr 79 v. Chr. an einem Blutsturz










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