Artemidori Oneirocritici Geographia.
Pythagoras de Mari Rubro.
The Works of Confutius the famous Philosopher of China,
translated into Spanish.




Es geht weiter mit den Traumdeutungen.



Artemidor

In der Antike will die Kundschaft des Traumdeuters nicht Selbsterkenntnis oder existenzielle Deutung, sondern einzig den Blick in die Zukunft, zumeist von materiellen Anliegen bestimmt:
Was erwartet mich, Armut oder Reichtum, Krankheit oder Gesundheit, Erfolg oder Misserfolg in der beruflichen Arbeit, in Wettkämpfen, im öffentlichen Leben, Ehe und Kindersegen, Wetter und Ernte, gefahrvolle oder glückliche Reise?

Artemidor von Daldis oder von Ephesos, lateinisch Artemidorus Daldianus, Traumdeuter (Oneirocriticus) des Kaisers und Wahrsager aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts, schreibt eine Oneirokritika (Traumdeutung); dass er auch eine Geographie des Traumdeuters verfasst hat (Oneirocritici Geographia), ist wohl eher ein Traum von Browne - oder meint dieser den Geographen Artemidor (der aber keine Traumdeutung verfasst hat)?



Artemidors Traumbuch, bis weit ins 18. Jahrhundert beliebt, oft zitiert, ist wertvolle Quelle für das damalige Lebensgefühl, die Sozialgeschichte und die Vorstellungswelt des antiken Menschen. Erst in der Aufklärung verliert es an Popularität und gerät weitgehend in Vergessenheit.



Pythagoras

Wer kennt ihn nicht, den fundamentalsten Satz der euklidischen Geometrie, der besagt, dass im rechtwinkligen Dreieck die Summe der Flächeninhalte der Kathetenquadrate gleich dem Flächeninhalt des Hypotenusenquadrates ist.



Sein Erfinder stammt - wie Epikur - von der Ägäisinsel Samos, gestorben nach 510 v. Chr., griechischer Vorsokratiker und Gründer einer einflussreichen religiös-philosophischen Bewegung. Der 40jährige verlässt seine Heimat, wandert nach Süditalien aus.

Trotz intensivster Forschungen bleibt seine Person rätselhaft. Über das Rote Meer scheint Pythagoras etwas geschrieben zu haben (De Mari Rubro), wie Plinius in seiner Naturgeschichte vermerkt.



Confucio (tradicionalmente 28 de septiembre de 551 a. C. - 479 a. C.) fue un reconocido pensador chino cuya doctrina recibe el nombre de confucianismo. Procedente de una familia noble arruinada, a lo largo de su vida alternó periodos en los que ejerció como maestro con otros en los que sirvió como funcionario del pequeño estado de Lu, en el noreste de China, durante la época de fragmentación del poder bajo la dinastía Zhou.

Konfuzius

Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint, das ist höchstes Ziel im Leben.

Zentrales Thema seiner Lehren ist die menschliche Ordnung, seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung erreichbar. Edel kann der Mensch dann sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet. Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht gelten ihm als erstrebenswert. Den Weg hierzu sieht er vor allem in der Bildung.

Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, kindliche Pietät und Riten, diese vier Tugenden zu verwirklichen ist Lebenszweck.

Der chinesischer Philosoph (vermutlich 551 v. Chr. bis 479) wird spät, erst ab dem 17. Jahrhundert in westliche Sprachen übersetzt, meist durch jesuitische Missionare.

Die Erwähnung des Konfuzius ist ein gutes Besipiel für Brownes Intreresse an vergleichender Religionswissenschaft und das Studium auch anderer als christlicher Glaubenssysteme.









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