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Sternbild DRACHE / DRACO

Für uns auf der Nordhalbkugel eines der mächtigsten und beeindruckendsten Monster am Himmel: Schlangenartig windet Draco seinen Leib zwischen dem Kleinen und Großen Bären hindurch in Richtung Polarstern, krümmt sich dann vor dem Kepheus in Richtung Wega und Sternbild Herkules .
Der Drache (lat. Draco) ist ein zirkumpolares Sternbild des Nordhimmels, sehr ausgedehnt, das den Himmel zirkumpolar nahezu halb umspannt. Der Kopf wird von vier Sternen gebildet, die – der Mythologie entsprechend – zum Herkules gerichtet sind. Die Sterne β (Alwaid, gelbgrün) und γ (Etamin, rot) bilden seine verschiedenfarbigen Augen. Im Bereich des Schwanzes reicht das Sternbild zwischen dem Kleinen und dem Großen Bären (Ursa Maior) bis in die Nähe des Himmelsnordpols
In der vorderen Windung des als Drachenbild aufgefassten Sternzuges, dem Katzenaugennebel (NGC 6543) nahe, liegt der nördliche Ekliptikpol.

In den griechischen Mythen überwinden die Helden den Drachen. So kann die spätere Stadt Theben erst gegründet werden, nachdem Kadmos den an dieser Stelle wohnenden Drachen tötete und eine Hälfte von dessen Zähnen in den Boden versenkte.
In der Argonautensage um Jason bewachte der Drache das Goldene Vlies.
Im Sagenkreis um Herakles handelte es sich um Ladon, einen hundertköpfigen Drachen. Herakles hatte die Aufgabe, die goldenen Äpfel der Hesperiden zu stehlen, deren Genuss Unsterblichkeit und ewige Jugend verhieß. Ladon und die Hesperiden bewachten die Äpfel streng. Herakles konnte die Äpfel schließlich an sich nehmen.

Sterne:

α Thuban
β Alwaid
γ Etamin
δ Altais
ε Tyl
ζ Aldhibah
η Aldhibain
ι Edasich
λ Gianfar
μ Alrakis
ξ Grumium
σ Alsafi