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4. bis 16. Juni 2022





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Häfen:

St Malo/Frankreich
St. Peter Port/Guernsey
Dartmouth/England
Plymouth/England
Roscoff/Frankreich
Tréguier/Frankreich
Saint-Quay-Portrieuse/Frankreich





Skipper
Christian Wirth

Sun Odyssee 49
"OUTREMER"


Crew


Christoph

Constanze

David

Jana

Jonny

Manfred


Saint-Malo

Wer - wie der admiral - Fan von Chateaubriand ist, besucht St. Malo immer wieder gern.
Von der Marina haben wir einen schönen Blick auf die einzigartige Silhouette aus Fassaden und Türmen der Stadt, die wie ein steinernes Schiff in der Rance-Mündung stolz ihre Festungsmauern ins Meer schiebt. Vom Wehrgang haben wir herrliche Ausblicke über die Stadt, das Meer und die Forts.
Im 16. Jh. macht Jacques Cartier sich auf, Kanada zu entdecken, ganze Fischfangarmadas landen in Neufundland. Die alle Seestraßen abklappernden Reeder sichern der Stadt Wohlstand (Kaperfahrten, Schleich- und Sklavenhandel). Im 18. Jahrhundert untermauern die Korsaren Duguay-Trouin und Surcouf das Ansehen Saint-Malos, dessen Standarte unter der französischen Flagge weht.
Beim Spaziergang hinter den Stadtmauern zwischen den hohen Häusern können wir kaum glauben, dass die meisten nach den anglo-amerikanische Bombardements von 1944 (85 % zerstört) neu aufgebaut wurden. Nach Landung der Alliierten in der Normandie weigerte sich der damalige Festungskommandant Oberst Andreas von Aulock (+ 1968: "Ein deutscher Soldat kapituliert nicht.") zu kapitulieren.
Im Fort du Grand Bé können wir dem berühmten Schriftstellersohn Saint-Malos Chateaubriand posthum die Ehre erweisen.
Und wir Segler wissen, dass die Stadt Ausgangspunkt der Regatten Route du Rhum und Transat Québec/St Malo ist.
Und wir Segler kennen auch die hiesigen größten Gezeitenunterschiede Europas: Bis zu 16 m zwischen Niedrig- und Hochwasser. Das Gezeitenkraftwerk Usine marémotrice de la Rance, 1966 das weltweit erste seiner Art, profitiert davon.
45.000 Einwohner hat die Stadt in der Bretagne im Département Ille-et-Vilaine, einer der meistbesuchten Touristenorte Frankreichs. Seit den Römerzeiten ist die Stadt Hafen.





WT über der Schwelle








St. Peter Port

Die Nachbarn auf Jersey bezeichnen – freilich mit Augenzwinkern – die 65.000 Einwohner Guernseys als „donkeys“, sture, spießige Esel. Wir haben nichts (oder doch: gelbe Tonnen?) davon auf der zweitgrößten Insel im Ärmelkanal gemerkt.
Guernsey ist die Hauptinsel des Bailiwick of Guernsey, zu dem Alderney, Sark, Herm sowie weitere nicht zugängliche Eilande und Felsen gehören. Wichtigste Hafenstadt, Hauptstadt und Heimat etwa eines Drittels der Einwohner ist Saint Peter Port, ein richtiges Städtchen. Die Straßen mit den hübschen Häusern ziehen sich an mehreren sanften Hügeln hinauf, während das Hafengebiet mit einer langen Uferzeile einlädt, die malerische Aussicht (nicht nur auf die Yachten!) zu genießen und dem regen Treiben der Fischer beizuwohnen.
Die Oberfläche der Insel fällt von Süden nach Norden ab, zwei Welten in einer! Die Südküste steigt auf knapp 100 Meter an und präsentiert in wilder Schönheit malerische, stille Buchten zwischen dichtbewachsenen Steilhängen und kleineren pittoresken Felsformationen, an denen die Gischt bricht.
Die Küste vom Nordosten über Lihou Island hinab in den Südwesten ist größtenteils flach, man findet zahlreiche Sandstrände und von Dünen gesäumte Sandbuchten.
Das Landesinnere ist stark zersiedelt, weiß getünchte Häuschen und jahrhundertalte Höfe aus Stein werden von Wiesenlandschaften eingesäumt. Gleich ob am Rand der schmalen Straßen oder aus dem Mauerwerk, ob auf den Wiesen oder Steinlandschaften: es blüht und wuchert bunt auf Guernsey!
In zwei Stunden lässt sich die Insel mit dem Bus umrunden, auf schmalen Straßen und teilweise furchterregenden engen Kurven. Fort Pembroke ist einen Besuch wert.
Sarnia war der Name Guernseys in der Zeit des Römischen Reichs.

Die Kanalinseln sind weder Teil des Vereinigten Königreiches noch Kronkolonie, sondern als "crown dependency" (Kronbesitz) direkt der britischen Krone unterstellt. Wegen des Golfstroms und ihrer geschützten Lage im Golf von Saint-Malo hat die Insel mildes, fast mediterranes Klima.
Da es nur sehr selten Frost gibt, gedeihen auf der Insel neben Fuchsien und


Guernseylilien (die Nationalblume der Insel)

Zypressen, Bananenstauden und Palmen.
1066 erobert Herzog der Normandie Wilhelm der Eroberer England und wird englischer König. Die Kanalinseln blieben aufgrund der Personalunion zwar in königlichem Besitz, werden aber nie Teil des Vereinigten Königreiches.
Im 17. Jahrhundert finden auf der Insel zahlreiche Hexenprozesse statt.

1851 lässt Bonaparte Victor Hugo verhaften, weil er seinen Staatsstreich rügte, er muss ins Exil gehen - erst nach Jersey, dann nach Guernsey, wo er bis 1871 im Hauteville House in St. Peter Port lebt.
Er vollendet den bereits ab den 1830ern geplanten und 1845 begonnenen Roman Les Misérables (Die Elenden - vielfach verfilmt) und 1866 entsteht Les Travailleurs de la mer (Die Arbeiter des Meeres), der auf Guernsey spielende und das harte Leben der Küstenfischer schildernde Roman.








1883 besucht der französische Maler Auguste Renoir die Insel, es entsteht sein Gemälde


Moulin Huet Bay.

Im Zweiten Weltkrieg befürchtet man nach der Eroberung Frankreichs einen deutschen Angriff. Deshalb interniert man die auf Guernsey ansässigen Deutschen und Österreicher. Am 20. Mai 1940 verlässt das britische Schiff SS Biarritz mit 1000 Soldaten, dem Vizegouverneur und seiner Familie sowie französischen Soldaten und britischem Verwaltungspersonal die Insel. Zahlreiche Kinder evakuiert man nach England.
Am 30. Juni 1940 landen fünf Junkers-Truppentransporter, die Deutschen besetzen die Insel. Die nicht auf Guernsey geborenen britischen Staatsangehörigen interniert man im Lager Lindele in Biberach an der Riß (zu der Stadt besteht heute eine offizielle Partnerschaft). Guernsey sollt Ausgangspunkt für Angriffe gegen England werden. 1942–1945 erscheint die Deutsche Guernsey-Zeitung. Auf Alderney errichten die Deutschen als Außenstelle von Neuengamme das KZ Aurigny („Lager Sylt“), in dem sie vor allem osteuropäische Zwangsarbeiter gefangen halten.
Den Befreiungstag am 9. Mai 1945 begehen die Einwohner Guernseys jedes Jahr feierlich.
32 % des Bruttosozialprodukts erwirtschaften Finanzdienstleister (Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften). Niedrige Steuern haben Guernsey als Steueroase für Private Equity Fonds populär werden lassen. Wie auch andere Offshore-Finanzzentren gerät Guernsey immer mehr unter Druck, seine Gesetze anzupassen, insbesondere was die Transparenz von Kapitalzuflüssen anbelangt. 2016 legt die Europäische Kommission ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Steuerflucht vor, bei dem unter anderem Guernsey auf der "schwarzen Liste" der Steueroasen auftaucht.





Die Nazis auf Guernsey (siehe des admirals doku )




Zuerst legten wir nachts da an



Österreicher - mit uns von St Malo aus gestartet

Hier waren wir 2008 schon mal Gast









Verhängnis:


Die gelben (unbefeuerten!) Tonnen (Ferico und Forien - lila Pfeile) in Skippers Navi-Karte (links) nicht enthalten -
der örtliche Segelklub hat sie als Regatta-Wendetonnen gesetzt (im Fahrwasser!!?)
Wir haben wahrscheinlich, wie Manfreds Track (gelb) und der
Zeitpunkt des Geräusches nahelegen, eine Fischernetztonne auf
"Foul area Ferico" gestreift, als wir in finsterer Nacht
St. Peter Port ansteuerten ...














Dartmouth

Die alte Hafenstadt in Devon am Westufer des Dart River laufen heutzutage vornehmlich Segler an. Und hier findet auch vor der Küste seit 1822 die Port of Dartmouth Royal Regatta statt, eines der größten Segelsportereignisse im Vereinigten Königreich.
Von Dartmouth stechen die Schiffe zu den Kreuzzügen von 1147 und 1190 in See. Nachdem die Stadt im Hundertjährigen Krieg zweimal geplündert wurde, errichtet man 1481 das Dartmouth Castle. Von dort können Verteidiger eine Kette quer über das Wasser zum Kingswear Castle auf der anderen Seite spannen.
Die Pilgrimfathers unterbrechen ihre Fahrt nach Amerika in der Bayard's Cove bei Dartmouth. Am 20. August 1620 setzen sie die Reise fort, die seeuntüchtige Speedwell segelt zurück nach Plymouth, Mayflower ist bis zur Landung auf Cape Cod ganz auf sich allein gestellt.
Das auffälligste historische Gebäude ist das 1640 fertiggestellte Butterwalk mit einem überkragenden Obergeschoss, dessen Fachwerk sich auf eine Reihe markanter Granitsäulen stützt, heute ein Museum für Schiffsmodelle.
Das imposante Gebäude auf einem Hügel oberhalb der Stadt beherbergt seit 1905 das Britannia Royal Naval College, wo angehende Offiziere der Royal Navy ihre Grundausbildung erhalten.





Museum


Dartmouth Castle
























Plymouth

Plymouth, größte Stadt in Englands Südwesten, Standort der königlich-britischen Marinewerft, Anlaufpunkt zahlloser Fähren aus ganz Europa, Sitz des römisch-katholischen Bistums Plymouth. Im riesigen Hafen landen jedes Jahr Tausende Besucher aus Spanien, Frankreich und vielen anderen europäischen Ländern.
Das Rot und Weiß der Streifen am Leuchtturm von Plymouth und Sir Francis Drake ziehen einen magisch an. Etwa 1 sm südwestlich liegt seine Insel Drakes Island im Plymouth Sound.
Der Marinestützpunkt Devonport im Westen der Stadt ist der größte Marinehafen Westeuropas und wichtigster Arbeitgeber.
265.000 Einwohner hat Plymouth. Vor hier aus startet die englische Flotte 1588 zum Kampf gegen die spanische Armada.
Während des Zweiten Weltkriegs ist Plymouth 1941 das Ziel von 59 als "The Plymouth Blitz" bezeichneten Angriffen der deutschen Luftwaffe, die die Stadtzentren von Plymouth und Devonport zerbomben.
Plymouth ist Startplatz zahlreicher Forschungs- und Entdeckungsreisen:
- 1577 Weltumseglung von Francis Drake
- 1620 der letzte englische Hafen, den die Mayflower auf ihrer Fahrt nach Nordamerika anläuft
- 1768, 1772 und 1776 Fahrten von James Cook
- 1831 Weltumseglung der Beagle mit Charles Darwin an Bord
- 1966 Weltumseglung von Francis Chichester.
Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das hochgelegene Kalksteinplateau "The Hoe" am Nordende des Plymouth Sound, seit 1817 öffentlicher Park, der weite Ausblicke über den Plymouth Sound bietet. Die über drei Meter hohe Bronzestatue, eine Kopie der Statue in Drakes Geburtsstadt Tavistock, steht seit 1884.
Unterhalb von The Hoe liegt am Ufer der halbrunde Tinside Pool, ein 1935 im Art-déco-Stil erbautes Meerwasserschwimmbad.
Außerhalb des Stadtzentrums, gegenüber der Marina, liegt der Royal William Victualling Yard, ein Marinearsenal, Proviantmagazin für die Royal Navy. Nach Schließung 1992 baut man es in ein modernes Geschäfts- und Freizeitzentrum um.


Zu Sir Francis Drake siehe

























Der Mount Edgcumbe Park gegenüber von Plymouth dient mehrfach als Drehort für Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen.
Piers Edgcumbe erwirbt 1493 durch Heirat mit Joan Dynham, der verwitweten Erbin der Familie Durnford, die Ländereien. 1515 erteilt ihm Heinrich VIII. die Erlaubnis, dort einen 125 ha großen Hirschpark anzulegen und bereits im 18. Jahrhundert ist der Park berühmt.
Die deutsche Luftwaffe zerstört 1941 das Herrenhaus mit Brandbomben, es brennt aus. Zur Vorbereitung der Invasion lagern 1944 amerikanische Truppen im Park,. Der Wiederaufbau des Herrenhauses dauert von 1958 bis 1964. Der 7. Earl of Mount Edgcumbe verkauft 1971 Haus und Park an die Grafschaft Cornwall und die Stadt Plymouth. Bis 1987 wohnt die Familie Edgcumbe noch im Haus, das seit 1988 zu besichtigen ist.



Roscoff

Roscoff, die alte Korsarenstadt mit 3.400 Einwohnern, erreicht man auf der westlichen Seite der Bucht von Morlaix an Carantec und St-Pol-de-Léon vorbei nach Norden fahrend, was bei Ebbe nicht möglich ist. Deshalb laufen wir die Marina im Seehafen an.
Die Korsaren - Freibeuter mit Erlaubnisschein - und andere wohlhabende Geschäftsleute pägten das Stadtbild von Roscoff.
Das zwiebelbehängte alte, rostige Fahrrad ist Denkmal für die vielen von den Engländern "Johnnies" genannten Bretonen, welche seit dem 19. Jht. als fahrende Händler unterwegs sind. Um 1930 setzen jährlich ab Mitte August ca. 1.300 Johnnies aus der Bretagne nach England über.
Die Stadt beherbergt mit der Station Biologique de Roscoff eines der größten und bedeutendsten Forschungs- und Lehrinstitute für Meeresbiologie in Europa.
Der Hafen ist Ziel und Ausgangspunkt für Fähren der Reedereien Brittany Ferries und Irish Ferries über den Ärmelkanal und die Irische See.
Roscoff liegt am westlichen Ende der Radroute EuroVelo 4, die in Kiew endet und auf der Radroute EuroVelo 1 vom Nordkap ins portugiesische Sagres.


Unser Johnny war auch schon hier ...




















Im 6. Jahrhundert geht der gallische Mönch Tugdual im Val Trécor vor Anker. Er gründet ein Kloster, das zur Entstehung der Stadt Tréguier führt. Der zum Bischof geweihte Tugdual wird einer der sieben Gründungsheiligen der Bretagne, und Tréguier eine der 7 Stationen der bretonischen Pilgerreise „Tro Breiz". Ab dem 14. Jahrhundert rühmen Künstler und Kunsthandwerker die Schönheit Tréguiers.
Umrahmt von den Flüssen Jaudy und Guindy erstreckt sich Tréguier, 2.500 Einwohner, stufenförmig über bezaubernde Gässchen und kleine Plätze vom Hafen bis auf den Hügel hinauf. Unter dem Schutz der filigranen, pfeilförmigen Turmspitze der Kathedrale (auf ihr sind Kartenmotive eingraviert, weil sie mit Geld aus den Lotterien von Paris finanziert wurde!) zeugen Fachwerkhäuser von der starken intellektuellen und künstlerischen Ausstrahlung der Stadt.
Die als "Cité de Caractère" (besonders schöne und typische Stadt) klassifizierte Stadt führt uns zurück in die Atmosphäre des Wohlstands des 15. und 16. Jahrhunderts. Auf dem Place du Martray, in der Rue Renan oder der Saint-Yves Gasse laden Fachwerk und Erker dazu ein, den Blick zu den gut erhaltenen Fassaden empor zu heben. Besonders das Haus Renan fesselt die Aufmerksamkeit, denn es war Wohnort des Schriftstellers und Philosophen Ernest Renan; das Arbeitszimmer wurde nachgebildet.

Ernest Renan (1823 - 1892), Schriftsteller, Historiker, Archäologe, Religionswissenschaftler, Orientalist und Mitglied der Académie française: Wie kann man diesem rassistischen Antisemiten ein Denkmal setzen?
In seinen Études d’Histoire Religieuse (Studien zur Religionsgeschichte) behauptet er, "Semiten" sei militärischer, politischer, wissenschaftlicher und geistiger Fortschritt fremd; Intoleranz sei die natürliche Folge ihres Monotheismus, den sie den vom Polytheismus geprägten Ariern aus ihrer Kultur übergestülpt hätten. Ihr arrogantes Erwählungsbewusstsein sei seit 1800 Jahren verantwortlich für den Hass auf sie. Damit meint er die Juden und die Muslime, im Besonderen die Araber, die wie die Juden der semitischen Sprachgruppe und Ethnie angehören. U.a. Moritz Steinschneider, jüdischer Bibliograph und Mitgründer der Judaistik, widerspricht und nennt Renans Einschätzungen antisemitisch.
1862 kommt Renan bei einem Vergleich zwischen Sanskrit und Hebräisch zu dem Schluss, dass die "schreckliche Einfalt des semitischen Geistes" das menschliche Gehirn "zum Schrumpfen" bringe und es "jeder höheren geistigen Leistung gegenüber" verschließe. 1883 spricht er in einer über die vermeintliche Unfähigkeit zu wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen wegen "der schrecklichen Schlichtheit des semitischen Geistes, die den menschlichen Verstand jeder subtilen Vorstellung, jedem feinsinnigen Gefühl, jedem rationalen Forschen unzugänglich macht, um ihm die immer gleiche Tautologie 'Gott ist Gott' entgegenzuhalten".
Die Semiten seien "minderwertig" und unfähig, an kultureller und zivilisatorischer Entwicklung teilzuhaben. Allerdings schränkt Renan ein, dass die Juden hiervon auszunehmen seien, da sie jetzt außerhalb der jüdischen Rasse ständen und sich inzwischen "modern" umgebildet hätten.
Siehe

Über den Dächern der Stadt erhebt sich die filigrane Pfeilspitze der Kathedrale bis in 63 m Höhe. Die im 12. Jahrhundert im gotischen Stil errichtete Saint-Tugdual Kathedrale ist eine der schönsten der Bretagne.
Die spirituelle Berühmtheit Tréguiers geht sowohl auf Tugdual als auch auf Saint Yves zurück. Der 1253 in Minihy-Tréguier geborene Richter Yves Helory ist Schutzpatron der Bretonen und der Anwälte, nachdem er seinen Sinn für Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit bei der Verteidigung der Armen und Benachteiligten unter Beweis gestellt hat. Am dritten Sonntag im Mai versammeln sich viele Gläubige zur Saint-Yves-Prozession.
Tréguier ist die historische Hauptstadt des Trégor.






































Chateau Le Kestellic am Le Jaudy




Saint-Quay-Portrieux mit 3.000 Einwohnern liegt an der Bucht Baie de Saint-Brieuc nahe Plouha, wo es mit 104 m die höchsten Klippen in der Bretagne gibt.
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Küste, an der sich Strände und Inseln verteilen, auch ein schöner Badeort, der sich an die Felshänge der Bucht von Saint-Brieuc schmiegt.
Der Trockenhafen, genannt Portrieux oder Vieux Port, und die Gassen zeigen den typischen Charme eines bretonischen Hafens. Unabhängig von den Gezeiten steuern Fischerboote und Yachten den Hafen Saint Quay Port d’Armor an, den größten Tiefwasserhafen der nördlichen Bretagne. Die Dämme laden zu einem Spaziergang, untermalt vom leisen Klirren der Takelage, ein.
Saint-Quay-Portrieux ist eine Hauptstadt der Jakobsmuschel. Das Weichtier Pecten maximus ist der Star des Fischmarkts und der örtlichen Restaurants. Seeleute und Köche präsentieren uns diesen Schatz der Bucht, der vom Meer direkt auf den Teller kommt. Im April gibt es sogar ein Fest zu seinen Ehren!



















Cap Fréhel






Bordleben
















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Jonnys Kommentar zu Schiff und Heimfahrt:
Das Nicht-Funktionieren von Drehzahlmesser und Tankanzeige sowie der Spannungsanzeige der Bordbatterien gehören zu den Sicherheitsmängeln.
Die Nagelspitzen auf den Sitzflächen haben nicht nur allein meine Ölzeughose am Arsch durchlöchert, sodass dieser regelmäßig bis auf die Unterhose nass war.
Da werde ich nicht der Einzige sein, der sich eine neue Ölzeug-Hose besorgen muß.
Ich habe in den Häfen andere, insbesondere alte Boote mit der gleichen Decksbeplankung dahingehend inspiziert. Kein einziges hatte auch nur die Spur eines Nagels.
Auf der
Outremer ist dies offenbar die Folge eines insuffizienten Restaurierungsversuchs und beschädigt jede Art von Kleidung.





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