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15. bis 22. Oktober

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Route





Funtana - Marina Vrsar - Pula Stb-Feuer Hafeneinfahrt - Marina Pula -
Kanal von Osor Nord-Einfahrt - Veli Lošinj (Jana 1 abgesetzt) - U Balvanida -
Mali Lošinj (Jana 1 wieder aufgenommen) - Soline - Marina Rovinj -
Vrsar (Tanken) - Marina Funtana
133sm unter Motor - 64sm unter Segel
197 sm gesamt




Skipper Christian Wirth (+ James Joyce Ulysses )


Bavaria 49 "CLAUDIA"



Crew




Uwe G.

Ingrid L.

David Y.

Jana R.

Jana P.

Ibrahim M.

Violetta M.


Marina Funtana




Vrsar


Das Fischerörtchen, bekannt geworden mit einer der ersten FKK-Anlagen Europas, hat besondere Poller für die anlegenden Boote. Einmal im Jahr kommen 5-10 Künstler hier zusammen, um aus einem Alltagsgegenstand Kunst zu machen, so auch die Steinpoller am Hafen, jeder eine Skulptur.


Die alten Fischer, die ihre Kähne neben den teuren Yachten verankern, haben keine Berührungsängste und nehmen die Straßenkunst als Sitzgelegenheit gerne in Anspruch, wenn sie in aller Ruhe ihre Netze flicken.


Und wer von der Kirche St. Martin über den Hafen und das azurblaue Meer zu den Inseln hinüberblickt, glaubt gerne, dass sich der legendäre Frauenheld Casanova, der auf der Flucht vor seinen Verfolgern hier Zuflucht fand, in das gastliche Städtchen (und seine Frauen) verliebt hat . . .






Brijuni


Siehe des admirals Doku


Pula




StbFeuer Hafeneinfahrt
Colonia Pietas Iulia Pola Pollentia Herculanea nahe der Südspitze Istriens gehört zur katholischen Diözese Porec-Pula.
In der Umgebung findet man prähistorische Töpferwaren aus der Jungsteinzeit, die Erstbesiedelung der Stadt durch die Histri datieren Historiker auf das 10. Jahrhundert v. Chr.


177 v. Chr. erobern die Römer Pula und Kaiser Augustus lässt das Amphitheater erbauen, vor dem unsere Marina liegt. Kaiser Justinian baut die Stadt zum Flottenstützpunkt der Byzantiner aus.
Kaiser Franz Joseph I. besucht Pula 1850, er hat umfassende Pläne für den Ausbau zum österreichischen Hauptkriegshafen. Pula erlebt einen Boom - praktisch ausschließlich auf den Ausbau zurückzuführen. Auf den Hügeln über der Stadt befinden sich 28 Forts, teilweise mit Panzertürmen.
Die Marinesektion des k. u. k. Kriegsministeriums betreibt in Pola Trocken- und Schwimmdocks, das Hydrographische Amt, Artillerielaboratorium und Pulvermagazin, mit den U-Booten der Monarchie sind im Ersten Weltkrieg auch die U-Boote der U-Flottille Mittelmeer der deutschen Kaiserlichen Marine hier stationiert.
Die Suche nach Arbeit bringt den berühmten Iren James Joyce nach Pula, wo er, als er im Oktober 1904 aus Triest eintrifft, bis zum März 1905 vorwiegend österreichisch-ungarische Offiziere in Englisch unterrichtet. Schon in Pula trägt der noch junge Joyce das „ulyssesartige“ Bild der neuzeitlichen Gespaltenheit des modernen Menschen in sich.
1918 verliert Österreich-Ungarn seinen Zugang zum Meer. Am 1. Nov. 1918 versenken zwei italienische Kampfschwimmer das Schlachtschiff Viribus Unitis, über 400 Seeleute sterben.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs nehmen jugoslawischen Truppen Pula ein und vertreiben einen Großteil der italienischen Bevölkerungsgruppe, etwa 30.000 von 34.000. Die vorgelagerte Insel Brioni erlangt internationale Bekanntheit, als der jugoslawische Staatschef Marschall Tito dort seine Sommerresidenz einrichtet, wo ihn Staatsmänner aus aller Welt besuchen. Dort wird 1991 das Brioni-Abkommen geschlossen, es beendet den 10-Tage-Krieg in Slowenien.
Pula ist offiziell zweisprachig.














Kanal von Osor




Vom Altertum bis ins 15. Jahrhundert ist Osor die Hauptstadt der Inseln Cres und Lošinj und gleichzeitig Transithafen zwischen der nördlichen Adria und Dalmatien, dank seiner strategisch günstigen Lage am Kanal, der die beiden Meere verbindet. Im historischen Stadtkern sind das Forum, das Rathaus, eine mit einer Gewölbedecke überbaute Loggia, der Bischofspalast und die Kathedrale erhalten, erbaut, als die Stadt sich in Folge von Epidemien nach außen hin abschirmte.
In mythischer Zeit hieß Osor "Apsoros", auf dem Friedhof finden sich Reste einstiger römischer Villen, vielleicht auch noch verborgene Wunder, die ihrere Entdeckung harren.


Segler geben ihre Geschwindigkeit in kn (1 Knoten= 1 sm/Stunde) an, Kaufleute in Kroatien ihre Preise ebenfalls in kn (bis Ende 2022, dann kommt der €!), meinen damit aber die Kuna (1 Kuna = 100 Lipa, kroatisch: Linde). Der Begriff Kuna (kroatisch: Marder/Wiesel) als Währung taucht erstmals 1018 in Osor auf. Der Name beruht auf der Verwendung von Marderfellen als Zahlungsmittel im Handel und bei Abgaben.
Der Kanal Kavada bei Osor durchschneidet die schmalste Landverbindung zwischen der Nordinsel Cres und der Südinsel Lošinj, der schon in der Antike eine strategisch günstige Schiffspassage ist - und bis heute nutzen ihn kleinere Fischkutter, Touristenboote und vor allem Segler.
Die Römer heben im Isthmus einen Graben aus, 11 m breit, und machen ihn schiffbar. Dann kommt Osor in den Herrschaftsbereich von Byzanz. Im 9. Jahrhundert greifen die Sarazenen Osor an, sie zerstören die Kathedrale, wie im 14. Jahrhundert die Republik Genua. In der Zeit der venezianischen Herrschaft versandet der Römergraben, Schiffe und Waren müssen etwa 100 Meter übers Festland geschleppt werden. Zur Blütezeit im Mittelalter leben in der Stadt Osor bis zu 30.000 Menschen, die wegen der Nähe des großen Sumpfgebietes aber regelmäßig Malariaepidemien heimsuchen - man verlegt die Inselverwaltung nach Cres.
Heute leben in Osor etwa 80 Einwohner, vorwiegend Ältere - alle vom Tourismus. Die Stadt wacht wieder auf: Kunst- und Kulturveranstaltungen, wie die "Musikalischen Abende von Osor" in der Kathedrale, das Autocamp am Strand und Privatzimmer in der Altstadt, Geschäfte, Restaurants, Sportanlagen und herrliche Badebuchten ...




Bucht Kriška Veli Lošinj



Wir setzen Jana 1 in Veli Lošinj ab (sie will Laufen trainieren),
und nehmen sie in Mali Lošinj wieder auf


Klassischer Joggingpfad




Mali Lošinj



Mali Lošinj ist bei uns Seglern beliebt, da Stadthafen und Marina guten Schutz gegen Bora und Jugo bieten. Von der Ostseite kann man durch eine schmale Passage (Privlaka-Kanal - siehe unten Position 9) in die Bucht einfahren (bei Starkwind nicht einfach: siehe Passage). Die über den Kanal führende Brücke öffnet 9 und 18 Uhr. Sonst müssten wir um die gesamte Insel im Süden segeln (was wir getan haben, weil landschaftlich schön).

Soline






Rovinj


Das malerische Stadtbild, die zahlreichen Strände in der Nähe der Stadt und die günstige Lage für Ausflüge in die nähere Umgebung z. B. zum Limski-Kanal, machen die Stadt zu einem attraktiven Tourismusziel. Landschaftlich reizvoll sind auch die der Stadt vorgelagerten 22 Inseln wie die Crveni Otok (Rote Insel), die mit Booten leicht zu erreichen sind. Hafenpromenade sowie zahlreiche Restaurants und Geschäfte in der für Fahrzeuge gesperrten Innenstadt laden zum Flanieren ein.
Die Römer geben dem noch unbedeutenden Inselort den Namen Ruginium. Erst nach Gründung der Republik Jugoslawien 1945 erhält die Stadt ihren heutigen kroatischen Namen Rovinj. Nach dem Zerfall der Republik Venedig (1797) und der Gründung des Königreichs Italien (1805) gerät Rovigni unter Napoleons Machteinfluss. 1900 hat die Stadt gut 10.000 Einwohner, davon 9.716 Italiener. Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt Rovinj an Jugoslawien, seit 1991 zu Kroatien.



Die abwechslungsreiche Geschichte prägt das Stadtbild stark. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten.



Die dreischiffige barocke Kirche der Heiligen Euphemia überthront die Altstadt. Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet sie der venezianischen Baumeister Giovanni Dozzi.
Euphemia ist eine Märtyrerin zur Zeit des Kaisers Diokletians. Der Legende nach taten ihr die wilden Tiere, denen man sie zum Fraß vorwarf, nichts zuleide. Sie muss durch einen Dolchstoß getötet werden. Im Jahre 800 soll auf wundersame Weise ihre Leiche bei Rovinj ans Land geschwemmt worden sein.
Der 60 Meter hohe Kirchturm - Vorbild der Campanile in Venedig - ist Wahrzeichen der Stadt. Auf der Turmspitze thront die 1758 gegossene bronzene 4,70 Meter hohe Statue der Heiligen Euphemia, die sich dreht und mit der rechten Hand die Windrichtung anzeigt.
Die ACI Marina bietet die schönste Aussicht auf Altstadt und Kirche. Seit 35 Jahren ist die Marina Teil dieser wunderschönen Stadt - wegen ihrer Lage von Anfang an die Nummer 1 der nautischen Mittelmeerziele für zahlreiche Nautiker und ihre Boote. 2016 begann ihr kompletter Umbau. Es entsteht eine moderne Marina von feinstem Design mit den neuesten technologischen Errungenschaften und höchsten Standardleistungen im weltweiten nautischen Tourismus. Sie bietet (nur) 196 Wasserliegeplätze für Schiffe mit einer durchschnittlichen Länge von 17 Metern. Der Maistra Hotel Park, mit Design und Kategorisierung zur Marina passend, gibt mit seinen Annehmlichkeiten und der Promenade der Stadt eine neue Dimension.












Kein Hotel - Waschraum Marina!
Schaut mal rein: ACI-Marina
und Hotel









Galerie schöner Bilder





























Positionen






























Nikotinsüchtiger beim Abtransport

Gechartert hatten wir bei "Croatia Sailing" - wie immer perfekt!
Danke Thomas!