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Sankt Ingbert - 49°17'N 007°07'E



Dengmert (örtlicher Dialekt) mit etwa 35.000 Einwohnern liegt an den westlichen Ausläufern des Pfälzerwaldes. So ist der größte Teil des Stadtgebietes von naturnahem Buchenwald und sanften Hügeln geprägt. Der Rohrbach durchfließt Kernstadt und Stadtteile Rohrbach und Rentrisch und entwässert in die Saar entwässert.
St. Ingbert liegt an der Achse Saarbrücken – Homburg, die für das Saarland von zentraler Bedeutung ist, da sie die meiste Wirtschaftskraft des Landes bündelt.
Der Name der Stadt geht auf den heiligen Ingobertus zurück, der auf dem heutigen Stadtgebiet als Einsiedler gewirkt haben soll. Zwischen 1814 und 1816 steht St. Ingbert unter bayerisch-österreichische Verwaltung. Der Versailler Vertrag 1919 ordnet dem neu geschaffenen Saargebiet zu, das unter der Verwaltung des Völkerbundes steht und wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen ist. Bei der Saarabstimmung 1935 sind 91,4 % für die Rückgliederung ins Deutsche Reich. Nach erneuter Volksabstimmung 1955 gliedert sich die Saar 1957 in die Bundesrepublik Deutschland ein.
In der NS-Zeit wird der Friedhof der jüdischen Gemeinde geschändet, die Grabsteine abgeräumt und in einem benachbarten Steinbruch gelagert.