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365 Vögel, alphabetisch

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Diademhäher - Cyanocitta stelleri



kyaneos (gr. duneklblau), kitta (gr. Häher) stelleri (Die wissenschaftliche Erstbeschreibung vom 1788 beruht auf einem Exemplar, das Georg Wilhelm Steller auf der Zweiten Kamtschatkaexpedition sammelte).
Der Diademhäher ist ein amerikanischer Singvogel aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Alaska entlang den Kordilleren südwärts bis nach Nicaragua. Die Vögel ernähren sich omnivor von Nüssen, Beeren, Insekten und kleinen Wirbeltieren.
Von Alaska bis Mittelamerika gibt es etwa 17 Unterarten von Cyanocitta stelleri, die sich mehr oder weniger gut voneinander abgrenzen lassen. Mit Ausnahme der Population in El Salvador gilt die Art nirgendwo als bedroht.
Der Vogel lebt in Paaren und Familien; bei einer guten Futterquelle versammeln sich auch größere Trupps mit mehr als zehn Vögeln.
Seit 1987 ist der Diademhäher Wappenvogel der kanadischen Provinz British Columbia.





Dorfweber - Ploceus cucullatus, Synonym Textor cucullatus



plokeus (gr. Flechter), cucullatus (lat. bedeckt mit einer Kapuze)
Der Dorfweber, auch Textorweber genannt, ist eine Art aus der Familie der Webervögel (Ploceidae)
Dorfweber sind lebhafte und lautstarke Koloniebrüter, die ihre nierenförmigen Hängenester aus Gras dicht beieinander bauen. Während des Nestbaus kann man die Männchen häufig dabei beobachten, wie sie kopfüber mit flatternden Flügeln an Ästen hängen. Dorfweber kommen vom Sudan und südlichem Äthiopien bis nach Angola und die Kapprovinz Südafrikas vor.
Dorfweber sind in den Regionen in Afrika häufig dem Brutparasitismus des Goldkuckucks ausgesetzt. Im Laufe der Evolution entwickeln Dorfweber deshalb eine wirkungsvolle Abwehr. Sie legen individuell markierte, gefleckte oder gefärbte, Eier, die sie leicht von untergeschobenen Eiern unterscheiden können.





Dorngrasmücke - Sylvia communis




silva (lat. Wald), communis (lat. allgemein)
Singvogel aus der Gattung der Grasmücken (Sylvia) und in Europa weit verbreitet. Sie bevorzugt Lebensräume mit dornigen Büschen, in denen sie ihr Nest anlegt.
Die Vögel spielen bei Entdeckung und wissenschaftlicher Anerkennung des Magnetsinns eine wichtige Rolle. Als Sommervogel ist sie von April bis September in nahezu ganz Europa mit Ausnahme von Nordskandinavien flächendeckend verbreitet. Ihr Winterquartier liegt im tropischen Afrika südlich der Sahara. Sie ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Beeren, Insekten und deren Larven.
Im Frühjahr 1969 tritt ein massiver Einbruch in der Zahl der Rückkehrer aus dem Winterquartier ein. Ursache sind die schweren Dürren in der Sahelzone südlich der Sahara, wovon sich die Bestände bis heute nicht vollständig erholt haben. Verantwortlich sind daneben auch die Lebensraumzerstörung im Brutgebiet.





Dornspötter - Hippolais languida






H. pallida




H. philomela











H. polyglotta




H. olivetorum

Er gehört zur Baumsängergattung Hippolais und brütet von der südlichen Türkei bis nach Pakistan und überwintert in Afrika von Eritrea über Somalia bis nach Tansania. Er ernährt sich von Wirbellosen.







Dreifarben-Ara - Ara tricolor



Der Dreifarben- oder Kuba-Ara ist ausgestorben. Die Vogelart ist um 1800 noch relativ häufig auf Kuba und der Isla de Pinos vertreten. Die rasche Besiedelung und starke landwirtschaftliche Nutzung der Insel führen innerhalb kürzester Zeit zu seiner Ausrottung. Der österreichische Kaiser hält sich ein Pärchen ab 1760 in der Menagerie seines Schlosses Schönbrunn.





Dreifarben-Glanzstar - Lamprotornis superbus



Der Dreifarben-Glanzstar, ein ostafrikanischer Vogel aus der Familie der Stare, bewohnt Savanne, Busch, Ackerland, Stadtränder und Stadtgebiete in Äthiopien, Somalia, Uganda, Kenia und Tansania. Er sucht am Boden nach Nahrung, die neben Insekten, Weichtieren und Würmern auch aus Früchten und Körnern besteht. Wo die Vögel in Schwärmen auftreten, können sie beträchtliche Ernteschäden anrichten und in Dörfern und Städten aufdringlich nach Futter betteln.
Beide Geschlechter bauen in Dornbüschen, Felsspalten oder auf Bäumen ein kugelförmiges Nest aus Gräsern und Zweigen.





Drosselrohrsänger - Acrocephalus arundinaceus



Singvogel aus der Gattung der Rohrsänger (Acrocephalus) und der Familie der Rohrsängerartigen (Acrocephalidae), ein in Mitteleuropa gebietsweise verbreiteter Brut- und Sommervogel.



Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Nordwesten Afrikas, Portugals und Spaniens bis in den Nordosten Chinas, den Süden von Sachalin und den Norden Japans. In Mitteleuropa war er in den Tiefebenen bis in einige Mittelgebirgslagen verbreitet. Seit den 1970er Jahren kommt es zum Teil zu sehr drastischen Bestandseinbrüchen. Sein Winterquartier hat er im tropischen und südlichen Afrika.
Der Drosselrohrsänger lebt im dichten Schilf und Ufergebüsch von Seen, Teichen, Mooren und Flüssen. Er klettert und hüpft geschickt im Schilf und ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Insekten, deren Larven, jungen Amphibien und Beeren.
In den Nestern von Rohrsängern sind oft Kuckuckseier zu finden, weil sie eine ähnliche Farbe aufweisen.
In Luxemburg und weiten Teilen Belgiens und Deutschlands erloschen einzelne Populationen zum Teil völlig.
Häufige Ursache sind Eutrophierung und der Biozideinsatz, der dazu führt, dass zur Brutzeit sich das Angebot größerer Insekten verringert. Außderdem reagiert der Drosselrohrsänger empfindlich auf Störungen am Brutplatz durch Wassersportler und andere Erholungssuchende.





Drosselsäbler - Megapomatorhinus erythrocnemis



Der mittelgroße, auffallend gemusterte Singvogel ist in Taiwan endemisch ist, wo er selten vorkommt und Vorgebirge und Bergwälder bewohnt, wo er im Unterholz und am strauchigen Rand schleicht.







Dschungelprinie - Prinia sylvatica



Die Dsungelprinie gehört zu den Passeriformes aus der Familie der Cisticolidae. Sie brütet in Bangladesch und Indien, im äußersten Südwesten Nepals und Sri Lankas, in trockenem offenem Grasland, Waldland, Gestrüpp und manchmal in Gärten.