- vom Verfasser gewidmet
|
Als meine Augen sich an das sanfte Zweilicht gewöhnten,
no fugis, sempre et tocarà |
|
Das Saturnbuch ist eine Wanderung am Ufer des Meeres mit zahlreichen Blicken auf Schiffe, Boote und die Seefahrt in ihren verschiedensten Formen. Joseph Conrad, als der vielleicht bekannteste Verfasser literarischer Seestücke, hat ein eigenes Kapitel, in der Adelwartherzählung fahren die Auswanderer mit dem Schiff über den Atlantik, Ambros Adelwarth und Cosmos machen eine Schiffreise von Venedig nach Griechenland und Stambul und dann auf dem Landweg weiter nach Jerusalem. In All’Estero macht Selysses selbst eine Bootsfahrt von Venedig zur Lagune und man verabredet mit dem Bootseigner ein Wiedersehen in Jerusalem. Nicht alles aber, was einmal floß, ist noch Wasser, und worauf man steht, ist nicht immer fester Grund. |
|
In Tyumen holen sie ihn aus dem Schlitten, schleppen sie seinen zur Hälfte versteinerten Leib aus dem Eis hinein in das Feuer. Und blieb ich am äußersten Meer ist die Geschichte eines auf die Vorbereitung, die Durchführung und die Folgen einer Seefahrt - der vom dänischen Kapitän Vitus Bering im Auftrage Peter des Großen durchgeführten Großen Nordischen Expedition – geschrumpften Lebens. Tiefer betrachtet ist es aber weniger die Geschichte einer Seefahrt als die einer Vereisung. Man denkt an Bernhards Romanerstling Frost.
Das dem Seefahrer und Dichter Conrad gewidmete Kapitel in den Ringen des Saturns bestätigt diese Sichtweise. In der sibirischen Verbannung in Wolodga lernt er einen auf zwei Jahreszeiten, den weißen und den grünen Winter, reduzierten Jahresablauf kennen. Die Leichenstarre geht über in einen grauenhaften Marasmus. Im weißen Winter ist alles tot, im grünen Winter alles am Sterben (S. RS 128). Conrads Seefahrerleben, so wie in der Erzählung vorgestellt, spielt sich vorwiegend im grünen Winter der Tropen ab und es sind, zumal im Kongo bedrückende Bilder des Sterbens. Er kehrt dann noch einmal in den weißen Winter der Ukraine zurück. Als der Schlitten anruckte, begann für mich, begleitet von dem leisen gleichmäßigen Schellengeräusch, eine Winterreise zurück in die Kindheit. Wie früher, vor langer Zeit, sah ich die Sonne über die Ebene sich senken. Eine große, rote Scheibe, senkte sie sich in den Schnee, als ginge sie unter über dem Meer. Geschwind fuhren wir in die Dunkelheit hinein, in die unermeßliche, an den Sternenhimmel angrenzende weiße Wüste, in der wie Schatten die von Bäumen umstandenen Dörfer trieben (RS S. 140 f). – Das Schiff ist zum Schlitten geworden, oder umgekehrt.
Wir denken daran, daß bei Dante im innersten Inferno Satan selbst eingefroren in einem Eisblock überdauert. Zurück zur Seefahrt, die nicht allein ins Eis und nicht nur in einen grünen Winter, sondern auch unmittelbar ins Feuer führen kann.
Selbst gefeierte Seeschlachtenmaler vermögen, trotz einer durchaus erkennbaren realistischen Absicht, keinen wahren Eindruck vermitteln, wie es auf einem der mit Gerät und Mannschaften bis zum äußersten überladenen Schiffen zugegangen sein muß, wenn brennende Masten und Segel niederstürzten oder Kanonenkugeln die von einem unglaublichen Leibergewimmel erfüllten Zwischendecks durchschlugen. Die erlittene Pein, das gesamte Werk der Zerstörung übersteigt um ein Vielfaches unser Vorstellungsvermögen, ebenso wie es nicht auszudenken ist, was für ein enormer Aufwand an Arbeit vonnöten gewesen sein muß, um die ja von vornherein größtenteils zur Vernichtung bestimmten Fahrzeuge zu bauen und auszurüsten (RS S. 94ff). |
|
Anders als in Dantes Hölle ist das Feuer in der Sebaldschen Seefahrt doch die weitaus stärkere Qual. Das Eis und das Erfrieren scheinen sogar eine geheime Sehnsucht des Dichters zu sein. Schließlich identifiziert er sich über das Eis nicht nur mit Georg Wilhelm Steller, sondern in der schönstdenkbaren Weise auch mit seinem Namenspatron: Sand Sebolt entfacht im Herd eines um Holz geizenden Wagners ein
Feuer aus Eiszapfen. Immer ist diese Geschichte von der Verbrennung der gefrorenen Lebenssubstanz für mich von besonderer Bedeutung gewesen, und ich habe mich oft gefragt, ob nicht die inwendige Vereisung und Verödung am Ende die Voraussetzung ist dafür, daß man, vermittels einer Art schwindelhafter Schaustellerei die Welt glauben machen kann, das arme Herz stünde noch in Flammen (RS S. 107). Auch sind die Schneeszenen weitaus weniger eindeutig als die von den Bränden und schwanken gleichsam zwischen Vernichtung und Schutz: Ich dachte an den Wunsch, den ich als Kind immer gehabt hatte, daß alles zuschneien möge, das ganze Dorf und das Tal bis zu den obersten Höhen hinauf, und daran, daß ich mir vorstellte damals, wie es wäre, wenn wir im Frühjahr wieder auftauten und hervorkämen aus dem Eis (AUS S. 58).
|

|
Die frühe Auswanderung vor dem Hitlerkrieg erfolgte noch auf großen Seeschiffen, freilich nicht notwendig zum Entzücken der Passagiere. Der Onkel erzählte von seiner Überfahrt mitten durch die Februarstürme hindurch. Es ist zum Fürchten gewesen, wie die Wellen sich aus der Tiefe hervorhoben und wieder zurückgerollt kamen. Nur schwarzes Wasser, tagaus und tagein, und das Schiff, wie es schien, die ganze Zeit auf demselben Fleck. Wohler wurde mir erst wieder, als wir durch die Narrows in die Upper Bay hineinfuhren. Das Schiff war langsamer geworden. Ich spürte eine schwache Brise an meiner Stirn, und indem wir der Waterfront uns annäherten, wuchs Manhattan vor uns höher und höher aus den jetzt von der Morgensonne durchdrungenen Nebeln heraus (AW S. 119f).
Seither aber sind die Seeleute und mithin die Seefahrt im eigentlichen Sinne abhanden gekommen. Der Sailor’s Reading Room, eine gemeinnützige Einrichtung, dient, seit die Seeleute am Aussterben sind, in erster Linie als eine Art maritimes Museum (RS S. 114). Dem gestrandeten Selysses aber ist der Sailor’s Reading Room bei weitem der liebste Ort.
Besser als sonst irgendwo kann man hier lesen, Briefe schreiben, seinen Gedanken nachhängen oder, während der langen Winterzeit, einfach hinausschauen auf die stürmische, über die Promenade hineinbrechende See (RS S. 115).
|
|
Das verschüttete Seefahrerherz des Selysses schlägt aber noch, sei’s in Freude oder in Furcht, und so wird ihm immer wieder das Land zur See. Ich habe die Gare du Nord oder die Gare de l’Est aufgesucht, um das Einfahren der Dampflokomotiven anzuschauen oder das leise Davongleiten der hellerleuchteten, geheimnisvollen Pullmanzüge, die in die Nacht hinausfuhren wie Schiffe auf die unendliche Weite des Meeres (AUS S. 53). Das Martinsheim ist ein langgestrecktes massives Gebäude aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Durch die tief in das Mauerwerk eingelassenen, vergitterten Fenster konnte man auf die Kronen der Bäume hinabsehen, die das stark abschüssige Gelände an der rückwärtigen Seite des Heimes bestanden. Es war als blicke man auf ein wogendes Meer. Das Festland, schien mir, war bereits hinter dem Horizont versunken. Ein Nebelhorn dröhnte.
Weiter und weiter zog das Schiff auf das Wasser hinaus. Aus dem Maschinenraum herauf drang das gleichmäßige Schüttern der Turbinen (SG 53). Insbesondere an Tagen, an denen der Wind, was nicht selten vorkommt, den Regen über diesen gänzlich ungeschützten Plan treibt, meint man, durch irgendein Versehen auf das Deck der Berengara oder eines anderen Ozeanriesen geraten zu sein und wäre wohl nicht im geringsten erstaunt, wenn auf einmal, unter Aufdröhnen eines Nebelhorns, die Horizonte der Stadt Paris gegen den Pegel der Türme im Gleichmaß mit dem die Wellenberge durchquerenden Dampfer sich höben und senkten oder eine der winzigen Figuren , die sich unklugerweise an Deck gewagt haben, von einer Sturmböe über die Reling gefegt und weit über die atlantische Wasserwüste hinausgetragen würde (AUS S. 393). |
|
Der Gigantomanie der Architektur sind in Sebalds Werk lange und insbesondere das Austerlitzbuch geradezu bestimmende Passagen gewidmet, die Gigantomanie der Schiffe, Öltanker und Containerschiffe, riesige Kreuzfahrtschiffe, ist sozusagen schon jenseits der Seefahrt und der Menschheit angesiedelt und wird beschwiegen. Erwähnenswert sind nur die schwimmenden Pendants von Feldhütte, Häuschen des Schleusenwärters und Kindervilla, den bevorzugten Architekturerzeugnissen (AUS S. 31), also kleine küstennahe Schiffe, Segler, allenfalls Dampfsegler, Boote und Barken.
Schrecken und vollkommener Frieden, Attribute des Sakralen und der Seefahrt zugleich, verbunden im Begriff der Christlichen Seefahrt, im 17. Jahrhundert entstandener Ausdruck, erstmals belegt im Titel zweier in Kopenhagen erschienener Andachtsbücher für Seeleute, mit dem die Verbindung zwischen Christentum und Seefahrt in bewusster Unterscheidung zur heidnischen Seefahrt betont werden sollte. Das Menschenleben als Fahrt über die Meere, nicht ohne Grund folgt Selisses dem Ulisses vorzugsweise nur halluzinatorisch aufs Wasser. Dante läßt die letzte Seefahrt des Ulisse in der Katastrophe enden und schließt damit das Kapitel der vorchristlichen Seefahrt: Tre volte il fé girar con tutte l'acque; a la quarta levar la poppa in suso e la prora ire in giù, com'altrui piacque, infin che 'l mar fu sovra noi richius. Aber der Läuterungsberg der Christenheit kann, nur wenige Gesänge weiter, dann doch nur über die grausame See erreicht werden: Per correr miglior acque alza le vele omai la navicella del mio ingegno,che lascia dietro a sé mar sì crudele; e canterò di quel secondo regno dove l'umano spirito si purga e di salire al ciel diventa degno.
Kähne, Boote und Barken, allenfalls Dampfsegler: |
|
Vor uns lag der verglimmende Glanz unserer Welt. Er habe in der letzten Zeit viel nachgedacht über die Auferstehung und frage sich nach der Bedeutung des Satzes, demzufolge unsere Gebeine und Leiber von den Engeln dereinst übertragen werden in das Gesichtsfeld Ezechiels. Der Motor sprang wieder an, das Boot hob und senkte sich mit den Wellen. Malachio steuerte das Boot zu meinem Hotel zurück. Das Boot machte eine Kehre im Wasser. Malachio winkte noch einmal und rief: Ci vediamo a Gerusalemme (SG S. 69ff).
|
|
Vor hundert Jahren verschwand hier Edward Fitzgerald, der Übersetzer Omar Khayyams. In schon fortgeschrittenen Alter bestieg er eines Tages sein Boot, segelte mit festgebundenen Zylinder hinaus auf die Nordsee und ward nie mehr gesehen (NN S. 93). Die Leben FitzGeralds ist dann ausführlich im achten Teil des Saturnbuches geschildert. Selysses selbst ist ein Erdoberflächenmann, liebt aber die Erdoberflächenflüchtlinge, die Flieger, die gleich den Mauerseglern, den Boden am liebsten nie wieder berühren möchten, den Major Wyndham Le Strange, der, um sich nach unten zu verflüchtigen, in seinem Garten eine Höhle ausgehoben hat, in der er dann tage- und nächtelang gesessen ist gleich dem heiligen Hieronymus in der Wüste (RS S. 83), und eben FitzGerald, der die Erde endgültig auf dem Wasserweg verläßt.
Die Flieger haben ihre natürlichen Gefährten und Vorbilder in den Vögeln, die Seefahrer in den Fischen, aber es ist keine glatte Parallelität. Das immer aussichtslose Verhältnis von Mensch und Natur, von Mensch und Kreatur ist im Element des Wassers noch um einiges aussichtsloser für uns.
|
|
Der Herausgeber des Nachlaßbandes Campo Santo unterteilt in Prosa und Essays und geht dabei ein wenig unbedacht vor. Zumindest zwei der so genannten Essays gehören in die Abteilung Prosa verlegt, Moments musicaux und Scomber scombrus oder die gemeine Makrele. Die beiden Segel waren im Westwind gebläht, und wir setzten den Kurs – der Eingangssatz der Makrelenerzählung läßt geradezu aufschrecken: Wir kennen den einsamen Wanderer Selysses, wir kennen ihn im Zwiegespräch, wir kennen ihn auch in etwas größeren, zumeist flüchtigen Gruppen dann aber exakt benannter Individuen, wir kennen ihn nicht als Teil eines unbestimmten Wir. Es handelt sich um eine Seglercrew, das Meer, auf dem wir alle schwimmen, macht alles anders. |
|
Und auch die Makrele, von der erzählt wird, ist ein ganz anderer Fisch als der Hering, sie gehört bekanntlich zu den gefräßigsten Fischen. Ihr steifer, torpedoförmiger Leib, dessen Hauptmerkmal eine hypertrophisch ausgebildete, die Wendigkeit stark einschränkende Muskulatur ist, treibt sie in gerader Bahn ständig voran. Auszurasten ist ihnen so gut wie unmöglich. Dadurch geraten sie offenbar auch an Land. Dank der semantischen Zweitbelegung des französischen maquereau finden wir die Makrele an der Kassa eines Bordells sitzend. Die bedrohlichen Bilder des Hieronymus Bosch mit ihrer Vermischung von Menschen- und Fischleibern treten vor Augen, die Erzählung selbst wechselt über zu einer
Gravüre von Grandville, auf der ein halbes Dutzend besonders kaltblütiger Fische, angetan mit gestärkter Hemdbrust, Krawatte und Frack, an einer gedeckten Tafel sitzen, im Begriff, einen ihrer Artgenossen zu verspeisen oder, was kaum weniger furchtbar wäre, einen von uns. Die Erzählung ist insgesamt eine Phantasie über zwei Makrelenbilder Jan Peter Tripps. |
|
Gegen Ende finden wir Selysses wieder auf seinem seemännischen Vorzugsplatz, den an Land mit Blick auf das Meer:
Der Große Fisch, der Große Weiße Wal, der Mensch im Kampf mit der übermächtigen Natur, der Leviathan, der Mensch im Kampf mit sich selbst. Bei noch so vielen Siegen, gewinnen kann der Mensch, können wir (auch am Ende der Erzählung wieder das alle umgreifende Wir) nicht: that great fish we will never net passing us far out at sea. Wir möchten uns aufschwingen wie die Vögel und am besten den Mauersegler gleich den Boden nie wieder berühren, aber der große Fisch draußen wird uns verschlingen vorab in der Weise unseres Todes. Die Heiligen erheben sich nicht mehr, und die Engel können nicht aufhören mit ihrem Weinen. – Eine kleine Turnübung im Motivgefüge. |
|
Weitere Blicke auf die Seefahrt vom sicheren Land aus, weitere mythisch-mystische Momente:
in der Finsternis, als warte sein Kapitän auf die Erlaubnis, einlaufen zu dürfen in den hinter den Calanches verborgenen Hafen. Dann, als die Sterne schon über den Bergen hervortraten, drehte es ab und fuhr so langsam, wie es gekommen war, wieder davon (CS S. 49f). Wer es gelesen hat, kommt nicht umhin, an Aleksandr Grins Feenmärchen Alyje parusa zu denken, die Geschichte von dem Schiff mit den Purpursegeln, das den Prinzen bringt. Auch hier offenbar der Gesandte einer eher wohlwollenden Macht, un prince extraterrestre de quelque sorte, der Messias womöglich, der dann aber, da niemand ihn erkennt und empfangen will, wieder fort fährt. Auf der realistischen Ebene ist es ein Spiel mit Stillstand und Bewegung, das nur das Wasser mit uns spielen kann. Ein Spiel der Zeit, die stillzustehen scheint, und doch unaufhaltsam ihr Werk verrichtet. |
|
Ähnlich, das gleiche Suggestionsmuster und doch anders:
Schritt, so wenig vom Fleck wie der unsichtbare Geisterfahrer mit seiner bewegungslosen Barke. Der Himmel verdunkelte sich zusehends. Wolkenbänke schoben sich weit hinaus über das jetzt von weißen Streifen durchzogene Meer. Die Barke, die solange sich nicht fortbewegen wollte, war auf einmal verschwunden (RS S. 84f).
wie mit Schwarzwasser ganz und gar übergossen, noch troff es scheinbar die gelbliche Außenwand hinab, die Masten unverständlich hoch, der Hauptmast im obern Drittel geknickt, faltige, rauhe, gelbbraune Segeltücher zwischen den Hölzern kreuz und quer gezogen, Flickarbeit, keinem Windstoß gewachsen (Kafka, Tagebücher, 6.4.1917). Gracchus, ambivalent wie der Schnee, grauenhaft für ewig aufgehängt zwischen Leben und Tod und doch auch zu beneiden um seine immerwährende Fahrt über das Wasser. |
|
Nur die kleine Seefahrt ist zu retten, die große ist verdammt wie so vieles, fast alles. Nicht vergessen werden darf daher das älteste geschichtlich belegte Miniaturbeispiel der bemannten vorchristlichen Seefahrt, Moses, mit dem alles begann, wie er in seinem Kästchen nilabwärts durch das Schilf treibt, yn yr hesg ar fin yr afon, wie Austerlitz es in der kymrischen Sprache wiedergibt, die er als Kind erlernt hatte. Wir nutzen die Gelegenheit zum erweiterten Ruhm der keltischen Sprachen, ein bitter nötiges Preislied angesichts ihres traurigen und zutiefst zu beklagenden Niedergangs: chuir i measc na n-eilestram ar bhuach na habhann é, so heißt die gleiche Stelle, etwas großzügiger ausgeschnitten, in der irischen Bíobla Naofa. |