Peter Schmucker


Eine auch für Leser umbedingt lesenswerte literaturwissenschaftliche Arbeit zu Sebald ist die Dissertation eines 1946 in Nürnberg geborenen und seit 2013 emeritierten Professors für Anästhesie (wirklich medizinisch! nur 2 Jahe älter als Sebald!):

Grenzübertretungen - Aspekte der Intertextualität im Werk von W. G. Sebald

Die Arbeit befaßt sich tiefschürfend mit Sebalds Poetik, den Grundmerkmalen der von ihm erzählten Welt und der Intertextualität, besonders mit deren Funktion in seinem Werk, Aspekte, die eng zusammenhängen. Alles Themen, zu denen viele viele Untersuchungen der Literaturwissenchaft bereits existieren. Wer sich aber in Schmuckers brillantes und umfangreiches Werk von 459 Seiten vertieft, wird Wiedersehen mit zahlreichen Confrères Sebalds feiern, sein Wohlgefühl am Sebaldsound vertiefen und seinen Lesegenuss steigern:

Sehr empfehlenswert!


home







Alle Inhalte © 2006ff Christian Wirth