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... sofort nach meiner Ankunft auf dem Flughafen
Ruzyne, ... in die Karmelitska
auf der Kleinseite gefahren, wo das Staatsarchiv unter-
gebracht ist in einem sehr sonderbaren, weit in die
Zeit zurückreichenden, wenn nicht gar, wie so vieles
in dieser Stadt, außerhalb der Zeit stehenden Bau.
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... außerhalb der Zeit stehenden Bau.
Man betritt ihn durch eine enge, in das Hauptportal
eingelassene Tür und befindet sich zunächst in einem
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dämmrigen Tonnengewölhe, durch das früher einmal
die Kutschen und Kaleschen hineinrollten in den
von einer verglasten Kuppel üherwölbten, wenigstens
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zwanzig mal fünfzig Meter messenden inneren Hof,
der auf drei Stockwerken umgeben ist von einer Galerie,
über die man Zugang hat zu den Kanzleikammern, durch deren Fenster der
Blick hinabgeht auf die
Gasse, so daß also das ganze, von außen am ehesten
einem Stadtpalais gleichende Gebäude gebildet wird
von vier nicht viel mehr als drei Meter tiefen, um den
Hofraum herum in gleichsam illusionistischer Manier
aufgeführten Flügeln, in welchen es keine Korridore
und Gänge gibt, ähnlich wie man es kennt aus der
Gefängnisarchitektur der bürgerlichen Epoche, in der
sich das Muster der um einen rechtwinkligen oder
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runden Hof gebauten, an der Innenseite mit Laufstegen versehenen Zellentrakte
als das für den Strafvollzug günstigste durchgesetzt hat. Aber nicht nur an
ein Gefängnis erinnerte mich der Innenhof des Archivs in der Karmelitská, ... sondern
auch an ein Kloster, an eine Reitschule, ein Operntheater und an ein Irrenhaus,
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Am folgenden Tag bin ich wieder in das Staatsarchiv in der Karmelitská
gegangen, wo ich zuerst ... einige Photoaufnahmen machte
von dem großen Innenhof und dem zu den Galerien hinaufführenden Stiegenhaus, das mich
in seiner asymetrischen Gestaltung erinnerte an die keinem bestimmten Zweck dienen-
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den Turmbauten, die so viele englische Adelige für sich
aufrichten ließen in ihren Gärten und Parks.
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