... mit welchen Fernweh ich ...
über meinen Atlas gebeugt gesessen bin...




Orte

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Kaunas [AUS 416f]

zweitgrößte Stadt Litauens (360.000 Einw.) am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 km westlich der Hauptstadt Vilnius.
Burg von Kaunas wiederholt von Rittern des Deutschen Ordens erobert bzw. zerstört beim Versuch Territorien in Ostpreußen und in Livland miteinander zu verbinden, um einheitlichen und kompakten Herrschaftsbereich von Estland über Livland bis nach Ostpreußen zu errichten. Vernichtende Niederlage des Deutschen Ordens in der Schlacht bei Tannenberg gegen die vereinigten Litauer und Polen 1410 Konflikt zugunsten der Litauer entschieden. 1440 Hansekontor eröffnet. 1831 russische Gouvernementshauptstadt.
1879 beginnen die Russen, die Stadt zur Festung auszubauen,

Kranz von sieben Forts und neun Batterien nebst weiteren Befestigungen, 1889 ein achtes Fort. 1912 umfassender Ausbau der Festung, wegen des Ersten Weltkrieges nur Fort IX. fertiggestellt, 1915 Eroberung durch Deutschland (ohne dass das Fort einen Schuss abgibt).
Nach Wiedererlangung der litauischen Unabhängigkeit 1920 intervenieren polnische Truppen in Litauen, besezten Vilnius und gliedern die gesamte Region Vilnius in das polnische Staatsgebiet ein. 1920 bis 1940 die provisorische Hauptstadt Litauens. 1940 besetzen sowjetische Truppen Kaunas. 1941 marschiert die deutsche Wehrmacht ein, die bis 1944 als Besatzungsmacht bleibt. In dieser Zeit jüdische Bevölkerung in das neugeschaffene Ghetto Slobodka auf der anderen Seite der Neris gepfercht und sukzessive in dem nahe gelegenen Fort IX. ermordet (ca. 50.000) oder in andere KZs. deportiert. Von 1940 bis zur erneuten Wiedererlangung der litauischen Unabhängigkeit 1990 Litauische Sowjetrepublik (Hauptstadt Vilnius).


Fort IX


Kempten [AW 97]



Kérkyra [AW 190]

griechischer Name der Insel Korfu und deren Hauptstadt


Khartoum [RS 176]



Kimberley [AUS 415f]


südafrikanische Stadt, ca. 170.000 Einwohnern. 1866 Diamanten nahe dem Orange River und später auch auf einem Hügel im heutigen Zentrum entdeckt. Bekannteste Diamantenmine ist The Big Hole. Noch heute lebt die Stadt vom Diamantenabbau.



Kissingen [AW 311]


Ecke Bibra-Erhardstraße (Haus Lanzberg)


Kleinbrach [AW 290ff]
auf dem Weg von Bad Kissingen nach Steinach an der Saale, vgl. Karte bei Bad Kissingen
Luisa Lanzberg schildert den Weg, in der Wirklichkeit geringfügige Abweichungen (siehe bei Bad Kissingen )


Klosterneuburg [SG 47, 54f]



Klosterlechfeld [NN 71]



Königswart [AUS 305]

Lázne Kynžvart (deutsch Bad Königswart), Stadt im Okres Cheb, Tschechien.


Konstantinopel [AW 188]
bis 1930 Name des heutigen Istanbul
Karte siehe bei Griechenland


Krakau [RS 131]





Kranzegg [CS 241]







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