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Seid Ihr literaturinteressiert und reif?

Nur in Ansätzen gelungene Verfilmung des ausufernden Romans von James Joyce. Handwerklich zwar außerordentlich professionell, inszenatorisch aber meist akademisch und uninspiriert. Blasphemien und Obszönitäten im Dialog erhalten dabei ein ungerechtfertigtes Übergewicht. (Lexikon des internationalen Films)

Gescheitert an der Unverfilmbarkeit (Das große Film-Lexikon)

Der epochemachende Roman von James Joyce in einer akzeptablen, zweieinviertelstündigen englischen Breitwand-Verfilmung, die freilich das Heikle und streckenweise auch Gotteslästerliche der Vorlage stark und drastisch aufbereitete. Deshalb sind diese 19 Stunden eines Dubliner Tages im Leben jenes ungarisch-jüdischen Mannes und seiner Frau sowie des jungen irischen Studenten, mit den damit verbundenen Gesprächen und Gedanken, Träumen und Visionen, nur etwas für ein literaturinteressiertes, reifes Publikum. (Evangelischer Filmbeobachter)(!!)

Zweitbester Film des Jahres 1967 - nach dem Klassiker Bonnie and Clyde... (Roger Ebert)

Die Kritiker ...

Joseph Strick (1923 - 2010) US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor, erlangt 1967 besondere Bekanntheit mit seinem, an Originalschauplätzen gedrehten Low-Budget-Film Ulysses, einer Teilverfilmung des bis dahin als unverfilmbar geltenden Romans Ulysses von James Joyce. Strick ist Regisseur, Produzent und, gemeinsam mit Fred Haines, auch Drehbuchautor. Der Film soll bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt werden, allerdings in einer teilweise zensierten Fassung. Insbesondere sind Teile der französischen Untertitel entfernt, woraufhin Strick den Film vom Festival zurückzieht. Als Drehbuchautor erhält er für den Film 1968 gemeinsam mit Haines auch eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch.
1977 vefilmt er nochmals Joyce: "A Portrait of the Artist as a Young Man"