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Sternbild PFAU / PAVO

Der Pfau (lat. Pavo), ist - entgegen seinem klingenden Namen - ein wenig markantes Sternbild des Südhimmels. Auffallend hell ist Stern α Pavonis (genannt "Peacock"), 183 Lichtjahre entfernt und bläulich leutetend.
1596 führen die niederländischen Seefahrer Pieter Dirkszoon Keyser und Frederick de Houtman neue Sternbilder des Südhimmels ein. Zusammen mit Apus, Tucana, Grus und Phoenix gehört Pavo zu den himmlischen Vögeln.

Aus der griechische Mythologie stammt all das Seltsame, was man den europäischen Seefahrern in der Südsee nachsagte:
Zeus hatte wieder einmal eine Affäre mit einer Nymphe. Um sie zu verheimlichen, verwandelt er Io in eine weiße Kuh.

Antonio da Correggio: Jupiter und Io

Als die misstrauische Göttergemahlinin Hera die Kuh als Geschenk verlangt, muss Zeus nachgeben, um keinen Verdacht zu erregen. Hera lässt Io, die Kuh, vom hundertäugigen Argos bewachen - woher der Ausdruck "Argosaugen" für mißtrauische Blicke stammt. Um Io zu retten, bittet Zeus Hermes um Hilfe. Der Götterbote spielt dem Argos etwas auf seiner Lyra vor und erzählt ihm Geschichten, bis der Wächter einschläft: Hermes schlägt ihm den Kopf ab, woraufhin Hera seine 1.000 Augen in den Schwanz des Pfaus versetzt: Die Pfauenaugen!

Rubens

Sterne:

α Peacock