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Regatta



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Endeavour 1934




1934 startet der britische Flugzeugkonstrukteur und Regatta-Segler Sir Thomas Sopwith beim Americas Cup auf der "Endeavour" in der J-Klasse als Herausforderer (challenger), um den Verteidiger (defender) zu besiegen. Die amerikanische "Rainbow" schlägt die "Endeavour" mit 3:2.
1937 versucht des Sopwith mit der "Endeavour II" erneut vergeblich - er verliert gegen die "Ranger" mit 4:0.
Der Sieg der US-Amerikaner 1934 war sehr knapp und ist äußerst umstritten, da man die Regeln einseitig zugunsten der Verteidigeryacht Rainbow auslegte, es war Regelbeugung (Was wir bis heute gewohnt sind nach dem Motto "America first"). Kein Herausforderer ist bis zu diesem Zeitpunkt so nah am Gewinn der bodenlosen Kanne gewesen. Die Zeitungen titelten:

"Britannia rules the waves and America waives the rules."

(Großbritannien beherrscht die Meere, und Amerika verzichtet auf die Regeln.)
Die Endeavour dient während des Americas Cup 1937 noch als Trainingsboot für die "Endeavour II" und wechselt dann mehrfach ihren Besitzer, ohne jemals wieder zu segeln. Zwischen den Jahren 1984 und 1988 lässt die damalige US-amerikanische Eignerin Elizabeth Meyer die Traumyacht restaurieren - es waren nur noch Teile des Rumpfes erhalten. 2001 findet eine Grundüberholung statt, heutiger Eigner ist der US-Amerikaner L. Dennis Kozlowski.
(Die "Endeavour II" wird 1968 endgültig zerstört.)